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Schamanismus

Hintergrundwissen zum Schamanismus und Heilsitzungen

Was ist Schamanismus?

Als Schamanismus werden heutzutage die spirituellen Praktiken indigener Völker bezeichnet. Diese beinhalten die Erfahrung sich mit der Natur und der gesamten Schöpfung verbunden zu fühlen und diese als beseelt zu erleben.

Dabei handelt es sich um uralte heilenden Traditionen und Lebensweisen, die im völligen Einklang mit der Natur und dem Kosmos sind.

Es gibt weltweit viele verschiedene schamanische Zweige und Strömungen, doch alle ähneln sich in folgenden Merkmalen:

  • Naturverbundenheit – Wir sind alle Kinder von Mutter Erde und mit allem verbunden was ist.
  • umfassende Kosmologie – z.B. Alles lebt und ist beseelt. Es gibt Leben nach dem Tod und  Existenz von höheren Geistwesen.
  • die Einteilung in untere, mittlere und obere Welt als Weltbild
  • Wissen und Anwendung von Gesetzmäßigkeiten und Zyklen
  • Ausübung von Ritualen und Zeromonien für Mensch und Natur
  • Spirituelle Praxis zur Sensibilisierung der Wahrnehmung und Klärung des Energiekörpers
  • Kontakt und Austausch mit der Anderswelt/ Geisterwelt (oft in Extase)
  • Heilung des Selbst, hohe Selbstreflektion und - Bewusstheit
  • Bewusstsein als Erdenhüter und Berater, Heiler, Lehrer für die Gemeinschaft

Wie alt ist der Schamanismus?

Die Ursprünge des Schamanismus reichen mindestens 40.000 Jahre in der Zeit zurück, lassen sich jedoch nicht eindeutig feststellen. Letztendlich stammen wir alle aus schamanischen Kulturen. Auch in Europa gab es fachkundige Heiler und Schamanen, wie z.B. die Druiden bei den Kelten oder die Kräuterfrauen des Waldes, die bis zur Inquisition vielerorts heilerisch wirkten.

Ältere bekannte Traditionen ohne völligen Bruch in der traditionellen Überlieferung befinden sich in Polynesien, Mexiko, den Anden Perus und in Nepal.

Der Inka Schamanismus, dem ich mich am meisten zugehörig fühle und in der Linie ich angebunden bin, stammt aus der der (Pre- ) Inka Kultur vor über 12.000 Jahren, die in den Anden zwischen Bolivien, Peru und Ecuador praktiziert wurde. Hoch über 5000qm konnten Rituale, Zeromonien und heiliges Wissen ohne vollkommenen Bruch durch das Christentum erhalten bleiben.

Der Inka Schamanismus ist sehr offen und frei von religiösen Vorgaben, arbeitet mit den Kräften von Pachamama (Mutter Erde, Gaia), der Natur, Krafttieren und Ahnen und Lichtfrequenzen. Wir können auch Geisthelfer wie Maria, die Erzengeln oder aufgestiegenen Meister an unsere Seite rufen. Alle die, mit denen jeder Heiler persönlich am meisten verbunden ist.

Nicht jeder Schamane ist unbedingt nur Heiler, der Sitzungen gibt, manche sind auch Berater, Zeromoniemeister oder wirken mehr im Hintergrund.

Heiler in den Anden sind in der Regel Mesaträger und arbeiten damit in Heilsitzungen, wie auch Zeromonien. Eine Misha oder Mesa, ist eine Art mobiler persönlicher Altar eines Schamanen, der sich durch Initiationen und dem eigenen Heilungsweg mit Heilsteinen und Kraftobjekten füllt und so die Anbindung an die kosmischen Kräfte bündelt und verstärkt. Während einer Heilsitzung können diese Kräfte durch den Schamanen, der als eine Art Kanal und Überträger fungiert, wirken.

Die Inka Schamanen arbeiten wie jeder anderer Heiler mit dem Energiefeld des Menschen, anderer Lebewesen sowie des Universums. In den Beschreibungen und Bezeichnungen jeder Kultur gibt es dazu unterschiedliche Herangehensweisen und Schwerpunkte. Jedoch schauen alle auf dasselbe.

Was ist ein Schamane?

Das Wort Schamane hat seinen Ursprung in der Sprache des alten Volkes der Tungusen in Sibirien.

Über die ursprüngliche Bedeutung ist man sich nicht ganz sicher. Vermutlich geht selbst der tunguisische Begriff „saman“ auf ein Sanskritbegriff zurück, der mit praktizierender religiöser Asket übersetzt wird.

Tatsächlich entbehren Schamanen und Heiler einiges und üben verschiedene Praktiken und Rituale aus, um ihre normale Sinneswahrnehmung zu erweitern und leichter mit der nicht sichtbaren Welt in Kontakt treten zu können. Auch ich trinke höchst selten Alkohol, verzichte weitesgehend auf Kaffee, weißen Zucker, Gluten, tierische Produkte, da sie im Übermaß meine Wahrnehmung einschränken. Ich pflege und reinige regelmäßig meinen Energiekörper und widme viel Zeit der Selbstreflektion und der Bearbeitung eigener Themen, als Voraussetzung, um verantwortungsbewusst und kraftvoll arbeiten zu können. Und am Rande bemerkt, ich liebe es:)

Heutzutage bezeichnet man fast alle spirituelle, heilerische oder rituelle Spezialisten, die weltweit bei verschiedensten Ethnien und indigenen Völker als Vermittler zur nicht sichtbaren Welt wirken, als Schamanen.

Ein Schamane als Bindeglied zwischen der sichtbaren und nicht sichtbaren Welt, ist mit den Gesetzen des Kosmos vertraut und in der Lage ist mit jeglichen Bewusstseinsformen zu kommunizieren, sei es Menschenseelen, Naturgeister, Tieren, Steine, Meistern oder Engeln oder den Ahnen.

Dazu braucht es nicht zwangsweise die Einnahme von psychoaktiven Pflanzen. Mit der Zeit lernt ein Schamane sich schnell und einfach in einen tranceartigen Zustand zu versetzen.

Bei einem Ritual oder in einer Heilsitzung werden die Kräfte der Himmelsrichtungen und Spirits in den heiligen Raum gerufen und ich selbst wirke als ihr Kanal und Verstärker. Das geschieht bei mir ohne Konsum von halluzinogenen Pflanzen. Ich werde innerlich ruhig, spreche innerlich Gebete, in den ich die Kräfte bitte zu wirken. Ansonsten lausche ich ihnen und der Seele des Klienten. Dann bekomme ich Antworten in Form von Bilder, Eingebungen oder Gefühls- und Körperempfindungen, die ich aus Erfahrung zu deuten weiß.

Der westliche schamanische Weg und die heutige Aufgabe als Schamanen und Menschen

Es hat Gründe, warum die indigenen Völkern so aktiv und vermehrt ihr altes Wissen und ihre Kraft mit uns teilen.

Wenn wir auf die globale Entwicklungen schauen, wird klar das die Verbreitung und Belebung des alten weisen Traditionen der Urvölker in Synthese mit modernen Errungenschaften wichtig ist und viel Positives bewirken kann.

Die westliche Welt braucht ihre eigenen Schamanen, die mit der Kultur und Gewohnheiten hier vertraut sowie alte indigene Traditionen mit ganzheitlichen und psychologischen und körperlichen Therapieansätzen der Neuzeit verbinden können. So kann ich Menschen hier ganzheitlich und heilsam bei ihren Anliegen sowie in der Rückanbindung an die eigene Seelenessenz, Mutter Erde, der Natur und dem Kosmos unterstützen.

Die alten Völker wissen darum und haben sich bewusst entschieden ihre Lehren zu teilen. Es gibt u.a. die Prophezeiung der Hopis sowie auch der Inka über die derzeitigen weltweiten Entwicklungen und über die Rolle der alten Völker.

Natürlich gibt es auch im Schamanismus schwarze (oder bzw. unbewusste) Schafe, aber das ist in jedem Bereich so, vom Lebensmittelhersteller, über Ärzte bis hin zu Immobilienmaklern. Da gilt es, auf die innere Stimme zu hören und mit wachen Blick zu schauen. Kein System ist per se schlecht, es kommt immer darauf an, mit wieviel Bewusstheit und Liebe wir es nutzen und was wir daraus entstehen lassen.

Es ist Zeit, das wir ALLE zusammen kommen und unsere Kompetenzen zur Lösung von aktuellen Herausforderungen zusammen bringen. Alt und neu, Tradition und Moderne, Natur und Technik, sichtbar und unsichtbar, Himmel und Erde.

Und Ich freue mich sehr, Teil vom Großen ganzen zu sein und mit meiner Liebe und schamanischen Arbeit zur Gestaltung der neuen Welt beizutragen.

Wie wirkt eine schamanische Heilsitzung?

Nach der Kosmologie der alten Völker und Schamanen,  ist alles beseelt und voller Energie. In jeder Materie, sei es Stein, Pflanze, Ort oder Mensch wohnt der universelle Geist (Spirit), der mit seiner reinen kosmischen Lichtenergie dem Materiellen Leben einhaucht. Das Bewusstsein das entsteht, nennen wir Seele. Pflanzen und Tiere haben eher ein kollektives Bewusstsein, während wir Menschen alle ein individuelles haben.

Als Geist und Seele in einem Körper ist es uns möglich, hier auf der Erde zu leben, zu fühlen, und sinnliche Erfahrungen zu machen. Die Seele ist unsere Essenz, ihre Sprache sind Gefühle, Empfindungen und Bilder, die im Erleben entstehen. Damit die Seele sich erfahren und lernen kann, wird alles was wir je gesagt, getan, gedacht und gefühlt haben, von der Seele eines Menschen (oder Tieres etc.)  als Information in ihren eigenen sowie kollektiven Energiefeld gespeichert.

Alles was dabei nicht der höchsten Schwingung der kosmischen Lichtenergie und der eigenen Seelenessenz entspricht, wird als Disharmonie im Energiefeld manifestiert und unterbricht den natürlichen Fluß. Dies beeinflusst die Ausformung der Materiellen Ebene und somit auch unseren Körper. So führen unverarbeitete seelische Verletzungen und Erschütterungen im Erleben zu Blockaden und langfristig zu Krankheiten in Mensch, Tier und Pflanzen.

Warum fragst du dich? Gute Frage! Wie könnten wir sonst alle Facetten des Seins zwischen den Polen der Dualität erfahren und daraus lernen?

Letztendlich geht es darum seelisch zu reifen, indem wir alles fühlen, aus unseren leidvollen Erfahrungen lernen und unseren inneren göttliches oder universelles Licht erinnern.  Wir durch unsere Heilung vom Pol der Angst, des Schmerzes und der Trennung wieder in die Urschwingung von Liebe und Einheit kommen.

Das ist unsere gemeinsame Aufgabe hier auf Erden, zu der jeder durch seine Individualität seinen ganz eigenen wundervollen und wichtigen Teil beiträgt.

Womit arbeitet ein Schamane oder eine Schamanin?

Schamanen sind die Mittler zwischen der materiellen Welt und der nicht sichtbaren Welt des Geistes. Sie sind in der Lage Disharmonien zwischen Körper, Seele und Geist auszugleichen und die Seele bei ihren Lernaufgaben zu begleiten.

Ein Schamane arbeitet immer mit der Seele und dem Energiefeld und hilft Mensch, Pflanze, Tier und Stein. Er spürt und erkennt, wenn etwas aus der der höheren kosmischen Ordnung geraten ( und zu einpolig orientiert) ist und sich in Form von Krankheiten oder Blockaden zeigt.

Schamanen besitzen ausgeprägte mediale Sinne und können mit allem zu kommunizieren, das ein lebendiges Bewusstsein besitzt, wie z.B. eine Menschenseele, eine Pflanze, ein Ort sowie mit den Spirits in der nicht-sichtbaren Welt.

Die nicht sichtbare Welt des Spirits

Wie unterschiedlich die Tradition der alten Völker sein mögen, die Aufteilung der nicht sichtbaren Welt ist ähnlich. Sie unterteilt sich in die untere Welt, die mittlere und die obere Welt. Allerdings sind Hierarchien und Strukturen innerhalb von der individuellen Wahrnehmung und kulturellen Kontext geprägt und individuell eingefärbt.

Grundlegend kann man sagen:

Die mittlere Welt entspricht unserer realen Welt in der wir leben, sie wird quasi nur um das geistig-seelisch Prinzip erweitert. Hier kann man reisen, z.B. um anderen Seelen zu vergeben oder verschiedene Seelenräume wie den Seelengarten erkunden.

Die untere Welt entspricht unserem Un(ter)bewussten, unseren Gefühlen, Instinkten. Je nachdem, wie man reist, kommt  man das individuelle sowie das kollektive Unbewusste. Hier finden wir abgespaltene Seelenanteile (in der Psychologie entspricht dies verdrängten Gefühle und Traumata), sowie unsere Ressourcen und vergrabenen irdische Talente und Begabungen. Diese kann man durch eine Kraftierreise oder Seelenrückholung zu sich zurückholen.

In der oberen Welt finden wir höhere Bewusstseinsebenen und eigene verlorene göttliche Seelenanteile,  Pflanzen-,Stein, und Tiergeister sowie Engel, Aufgestiegene Meister und andere Lichtwesen, aber auch Verstorbene sowie niedere Astralwesen. Hier bekommen wir Zugang zu höheren Visionen und unserer Lebensaufgabe.

Die Seele formt die Materie

Unsere Seele formt unser feinstoffliches Energiefeld, das oft als Aura- und Chakrensystem bekannt ist. Über weitere feine Energiekanäle und dem Nervensystem als Schnittstelle ist es mit unserem Körper verbunden und beeinflusst seinen Zustand.

Die aktuelle Qualität unseres Seelen-Energiefeldes, indem ich als Schamanin lese, sagt viel über unser Innerstes, sowie unsere irdischen Gewohnheiten aus und seelischen Entwicklungsstand aus. Gefühle wie Wut, Trauer oder Freude sind sofort in der Qualität der Aura wahrnehmbar.

 

Seelische Wunden als Abdrücke in unserem Energiefeld

Leben wir liebevolle und lebensbejahende Muster, wird unsere Aura in ihrer natürlichen Ordnung  gestärkt und unser Körper ist gesund und alle Abläufe funktionieren. Wir fühlen uns wohl und sind ausgeglichen.

Disharmonische Muster bzw. Abdrücke entstehen, wenn ein (meist traumatisches oder plötzliches) Ereignis auf uns einstürmt, das unsere normale seelische Verarbeitungsfähigkeit überfordert. Werden wir mit zu starken Gefühlen und Schmerzen, oder Gewalt konfrontiert, die wir nicht verdauen können, spalten wir diese und teilweise dazugehörige Erinnerungen ab. Gerade in der Kindheit geschieht das schnell, da wir noch nicht so viele Mechanismen zur Verfügung und alles ungefiltert auf uns einstürmt.

Dadurch wird der natürliche Energiefluss und Austausch von Innen-und Außenwelt unterbrochen. Ein Teil der eigenen Energie (Seelenverlust) bleibt oft beim Geschehen (der anderen Seele oder an Ort und Zeit) hängen. Da unser System immer nach Ausgleich strebt, setzen sich an freien Stellen setzen sich dann fremde Energien, die durch ein ähnliches Leidensmuster in Resonanz gehen und angezogen werden. Oft sind es die abgespaltene Energien unserer Eltern und Vorfahren, die uns später die eigene Identitätsfindung erschweren.

Wenn wir dann (meist unbewusst) die Wiederholung des erlebten Schmerzes vermeiden wollen, umso festere Strukturen und Blockaden entstehen auf energetischer, wie auf neuronaler Ebene. Diese verknüpfen sich mit bestimmten Denk - und Handlungsmustern und lassen uns mit der Zeit fast automatisch reagieren. Unser Feingespür nimmt ab sowie unsere Wahrnehmung der Realität färbt sich durch unsere Ängste zu Glaubenssätzen und starren Reaktionsmustern.

Dazu braucht es Raum für das Fühlen und liebevolle Annehmen sowie die Klärung des Energiefeldes. Dann können wir neue positive Lernerfahrungen machen.

Heilung ist immer mit einer Bewusstseinsentwicklung und einem inneren Erkenntnisprozess verbunden, der dein Herz für die Liebe und die Verbundenheit mit allem Leben öffnet.

Deine Heilung geht weit über dich hinaus

Parallel werden die Ahnen aus deinem System mit erlöst, die mit dem bearbeiteten Seelenthema in Resonanz stehen und mit deinem Energiefeld verbunden waren. Sie finden Frieden, wenn du deinen Weg gehst und aus dem Rad der Wiederholungen heraustrittst. Von einer höheren Ebene können sie dir ihren Segen geben und mit Liebe beistehen, um dich auf unserem Lebensweg kraftvoll zu unterstützen. Um diese große Kraft wissen die Schamanen und indigenen Völker seit Jahrtausenden.

Neben dem gesamten Familiensystem wird auch das kollektive Feld (das alle Erfahrungen der Menschheit speichert), mit neuen heilsamen Informationen gespeist. Das wirkt sich langsam und stetig auch auf alles Leben aus. Es lohnt sich also mehrfach zu den eigenen Themen zu schauen.

Dabei helfe ich dir gerne als Schamanin und Seelenbegleiterin und Mensch.

Neugierig?  Fühle dich eingeladen mehr zu meinen Heilsitzungen und Despachos zu erfahren.

Aho, Agneta